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Zuschüsse zur Riester-Rente werden zurück gefordert



Nach Informationen des Bayrischen Rundfunks fordert der Staat von mehr als 1,5 Millionen Riester-Sparern angeblich zu Unrecht gezahlte Zuschüsse in Höhe von einer halben Milliarde Euro zurück. Das Image der staatlich geförderten Rente wird dadurch schwer beschädigt – die Deutschen suchen nun nach anderen Vorsorgemöglichkeiten.


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Der Bund fordert nach Angaben des Bayrischen Rundfunks (BR) Zuschüsse zur Riester-Rente von rund einer halben Milliarde Euro zurück. Betroffen sind ca. 1,5 Millionen Riester-Sparer, welche die Voraussetzungen für die staatliche Förderung nicht oder nicht mehr erfüllen. Ans Licht kamen die Fälle bei einer Ãœberprüfung der Zulagenberechtigung der Sparer. Im Falle der Entdeckung unberechtigter Zahlungen greift die Zulagenstelle laut BR ohne Vorwarnung auf das jeweilige Riester-Konto zu.

Da die Unregelmäßigkeiten meist mehr auf Unwissenheit als auf Betrugsabsicht beruhen, kritisieren Verbraucherschützer, dass die Sparer mit den komplizierten Vorschriften zur Riester-Rente alleine gelassen würden. Kritiker, welche die staatliche Altersvorsorge schon häufiger für zu kompliziert und bürokratisch hielten, sehen sich nun bestätigt.

In der Folge haben 66 Prozent der Deutschen das Vertrauen in die Riester-Rente verloren, wie eine repräsentative Umfrage der Beratungsgesellschaft Faktenkontor und des Marktforschers Toluna unter 1.000 Bundesbürgern ergab. Die Erhebung ergab weiter, dass fast 60 Prozent in Zukunft lieber auf andere private Altersvorsorgemodelle ausweichen wollen. Dabei ist für rund ein Drittel der Umfrageteilnehmer eine Immobilie die attraktivste Lösung, jeder fünfte erwägt eine betriebliche Altersvorsorge.

Romy Döcke

( openPR )

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