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Zeitwertkonten als Alternative – Flexi II macht Zeitwertkonten sicherer



(OpenPr) – Die Debatte um das Renteneintrittsalter geht weiter. Im Rahmen einer Rentenreform will die FDP Arbeitnehmern ab 60 Jahren eine Möglichkeit zum vorzeitigen Ausscheiden aus dem Berufsleben geben. Zugleich soll die Hinzuverdienstgrenze für Rentner fallen.



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Wer nach diesem Modell mit 60 in den Ruhestand treten möchte, muss sich dies aber leisten können. Die Abschläge von der Rente werden so hoch sein, dass sich ein durchschnittlicher Arbeitnehmer den Vorruhestand nicht leisten kann. Zudem steht aktuell wieder die Rente mit 67 auf dem Prüfstand. „Dabei gibt es praktikable Lösungsmöglichkeiten, wie Zeitwertkonten, die einen Vorruhestand finanzierbar machen und eine vollständige oder teilweise Freistellung vor Erreichung der Rentenaltersgrenze ohne Gehaltseinbußen ermöglichen.
Zeitwertkonten sind immer noch ein unterschätztes Arbeitszeitmodell. In vielen Unternehmen herrscht seitens der Arbeitnehmer und Arbeitgeber nach wie vor ein großes Informationsdefizit“, so Steffen Raab, Geschäftsführer der Deutschen Zeitwert GmbH.


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Zeitwertkonten als Alternative
Um das „Rentendebakel“ zu umgehen, ist die derzeit einzige sinnvolle und auch langfristig erfolgreiche Alternative, der Einsatz von Zeitwertkonten. Dieses Modell bietet den Arbeitnehmern ein bedarfsgerechtes, attraktives und individuelles Vorruhestands- oder Altersteilzeitmodell ohne Gehaltseinbußen und Nachteile bei der gesetzlichen Rente. Für die Finanzierung der Freistellung baut der Mitarbeiter ein Wertguthaben auf. Der Arbeitnehmer zahlt Bestandteile seines Gehalts bspw. Tantieme, Boni, Weihnachtsgeld oder Zeitanteile, wie Ãœberstunden oder Resturlaubstage, in ein Wertkonto ein und erhält dafür bezahlte Freizeit. Die Vergütungsansprüche werden nicht ausgezahlt, sondern dem Zeitwertkonto mit ihrem Bruttowert gutgeschrieben. Das Wertguthaben wird in der Regel verzinslich angelegt und anschließend unter Abführung der Steuern und Sozialversicherungsbeiträge als Freistellungsgehalt ausbezahlt.

„Flexi II“ macht Zeitwertkonten sicherer
Mit dem „Flexi II“ (Gesetz zur Verbesserung der Rahmenbedingungen für die Absicherung flexibler Arbeitszeitregelungen), das im Januar 2009 in Kraft getreten ist, hat der Gesetzgeber deutlich verbesserte Rahmenbedingungen für Zeitwertkonten geschaffen. So kann ein Mitarbeiter bei Beendigung des Arbeitsverhältnisses durch eine schriftliche Erklärung gegenüber dem Arbeitgeber verlangen, dass das Wertguthaben auf den neuen Arbeitgeber oder die Deutsche Rentenversicherung Bund übertragen wird. Zusätzlich gibt es eine Werterhaltungsgarantie der Sparbeiträge, wenn diese wie zwischen Arbeitgeber und Arbeitnehmer vorgesehen, verwendet werden. Zusätzlich wurde der Insolvenzschutz verpflichtend ausgestaltet. „Durch das „Flexi II“ hat der Gesetzgeber Rahmenbedingungen geschaffen, die Zeitwertkonten attraktiver machen. „Es wäre jedoch zu wünschen, wenn sich Politiker im stärkeren Maße für Zeitwertkontenmodelle einsetzen würden, denn je früher ein Mitarbeiter in ein Zeitwertkonto anspart, umso länger ist die Freistellungsphase.“ resümiert, Steffen Raab, Deutsche Zeitwert GmbH.


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Zeitwertkonten – ein unterschätztes Arbeitszeitmodell
Thomas Pochadt, Steffen Raab
Murmann Verlag
ISBN: 978 – 3-86774-088-3
Preis 16,90 €
Das Buch ist im Buchhandel erhältlich



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