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Vermeidbare Missverständnisse



Minden (ots) – Parteispenden sind für sich genommen zunächst einmal nichts ehrenrühriges, sondern fördern das Gemeinwohl. Unsauber wird es erst, wenn dafür – auch unausgesprochen – politische Gegenleistungen erwartet werden. Da ist die Grenze zur Beeinflussung schnell überschritten und die Öffentlichkeit mehr als empfindlich, wie auch gutgläubige Spender und reinen Herzens Bedachte in zahlreichen Parteispendenskandalen leidvoll erfahren mussten. Die in der Mehrzahl allerdings durchaus anrüchig waren.

Besondere Empfindlichkeit für unterstellte „Landschaftspflege“ muss man in einem ohnehin besonderer Aufmerksamkeit sicheren Wirtschaftsfeld wie dem der Glücksspielautomatenherstellung voraussetzen. Schließlich wird es ganz unmittelbar von der Politik reglementiert. Gleichzeitig steht es immer wieder im Fokus kritischer Debatten wegen möglicher Suchtgefahren. Dass ein erfahrener Unternehmer wie Paul Gauselmann, Familienangehörige und leitende Mitarbeiter seiner Firma über Jahre hinweg dennoch allen demokratischen Parteien ebenso unverdrossen Spenden zukommen ließen wie übrigens auch zahlreichen lokalen und regionalen Projekten sozialer, kultureller und sportlicher Natur, spricht schon deshalb für ihr reines Gewissen.

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Wundern kann sich die Gauselmann-Gruppe dennoch nicht, wenn diese rege Spendentätigkeit unterhalb des Radars der vom Parteispendengesetz vorgesehenen Melde- und Veröffentlichungsgrenzen für kritische Aufmerksamkeit sorgt. Oder gar für böswillige Unterstellungen, hier gebe es Zusammenhänge mit politischen Sensibilitäten gegenüber den Anliegen der Automatenbranche. Solchen Deutungen kann nur aus dem Weg gehen, wer konsequent Missverständnisse vermeidet – und sein vorbildliches bürgerschaftliches Engagement auf Empfänger konzentriert, die jedweden Interessenkonflikts unverdächtig sind. Was übrigens längst gesetzlich vorgeschrieben gehörte.

Pressekontakt:

Mindener Tageblatt
Christoph Pepper
Telefon: (0571) 882-/-248
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