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NRW-weit fordern Organisationen ein Ende der Ausbeutung mit Steuergeldern



Für ein öko-soziales Landesvergaberecht in NRW
Rot-grüne Landesregierung in der Pflicht: NRW-weit fordern Organisationen ein Ende der Ausbeutung mit Steuergeldern
Münster (ots) – Steine aus Kinderarbeit auf öffentlichen Plätzen? Behörden-Computer, deren Herstellung die Umwelt vergiftet? Polizeiuniformen, bei deren Produktion Menschenrechte verletzt werden? Gemäß ihren Vorgaben im Koalitionsvertrag soll die Landesregierung in NRW nach dem Willen der UnterzeichnerInnen mit dieser sozialen Schieflage Schluss machen.


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In ihrem Appell fordern unter anderem der BUND, der DGB, die Kampagne für Saubere Kleidung, die Christliche Initiative Romero und das Eine Welt Netz NRW die Landesregierung dazu auf, neben der Tariftreue auch für die Einhaltung international anerkannter Umwelt- und Sozialstandards bei der öffentlichen Beschaffung Sorge zu tragen. Darüber hinaus soll die Landesregierung sowohl die BeschafferInnen im Land als auch die Kommunen mit der Einrichtung einer Servicestelle bei der Umstellung auf eine nachhaltige öffentlichen Beschaffung unterstützen. Nicht zuletzt soll sich die Landesregierung zu einer umfassenden Transparenz verpflichten und ihre AuftragnehmerInnen offen legen.

Rund 370 Milliarden Euro geben Bund, Länder und Kommunen für die Beschaffung von Gütern und Dienstleistungen aus. Der Löwenanteil wird vom Land und den Kommunen in NRW umgesetzt. Diese massive Kaufkraft ist geeignet, sozialen und ökologischen Standards in der Produktion weltweit zum Durchbruch zu verhelfen. Die UnterzeichnerInnen fordern die Ministerpräsidentin, die Fraktionen und Ministerien dazu auf, sich dieser Verantwortung zu stellen und zu den Forderungen Stellung zu beziehen.

Rückfragen zum Appell bitte an:
Johanna Fincke
Christliche Initiative Romero
Breul 23, D-48143 Münster
Germany / Alemania
T: ++49-(0)251-89 503, F: ++49-(0)251-82 541
fincke@ci-romero.de



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