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Mofas und Mopeds brauchen ein neues Versicherungskennzeichen in schwarzer Farbe



Ab 1. März: Schilderwechsel für Mofas und Mopeds
Vom 1. März 2011 an benötigen Mofas und Mopeds ein Versicherungskennzeichen in schwarzer Farbe. Die bisherigen grünen Schilder verlieren ihre Gültigkeit.


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Wer damit noch nach diesem Termin unterwegs ist, riskiert seinen Haftpflichtschutz und macht sich sogar strafbar. Die neuen Schilder sind direkt bei den Kraftfahrtversicherern erhältlich. Zu den Fahrzeugen, die ein Versicherungskennzeichen führen müssen, zählen Kleinkrafträder wie Mofas oder Mopeds, aber auch Segways sowie Quads und Minicars, die nicht mehr als 50 Kubikzentimeter Hubraum haben und nicht schneller als 45 Stundenkilometer fahren dürfen.

Das Unfallrisiko für Kleinkrafträder bleibt weiterhin hoch. Die knapp 1,8 Millionen Mofa- und Mopedfahrer verursachten nach Angaben des Versicherungsverbandes GDV im Jahr 2009 rund 33 000 Haftpflichtschäden. Die Schadenhäufigkeit mit 18 Schäden je 1000 versicherte Fahrzeuge ist immer noch fast doppelt so hoch wie bei „richtigen“ Motorrädern, obwohl diese Quote um fünf Prozent sank. Die Lust auf Mofas und Mopeds scheint Dieben allerdings etwas vergangen zu sein: Die Zahl der Entwendungen ging 2009 um 17,5 Prozent auf 8460 Fahrzeuge zurück, pro 1000 Fahrzeuge wurden aber noch immer mehr als 26 als gestohlen gemeldet. Zum Vergleich:

Die Klauquoten bei Krafträdern betragen rund 3, bei Autos 0,5 je 1000 versicherte Fahrzeuge.

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