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Ende Mai ist Stichtag für die Steuererklärung 2009 – jeder 2. bekommt Geld zurück



Ende Mai ist Stichtag, und so mancher schiebt sie auf die lange Bank – die Steuererklärung. Doch warum unnötig Geld verschenken? Ãœber die Hälfte der deutschen Bürger ab 20 Jahre bieten dem komplizierten deutschen Steuerrecht die Stirn und nutzen ihre Chance auf Rückzahlung.



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Viele füllen ihre Steuererklärung noch per Hand aus, zehn Prozent greifen zur zeitsparenden Steuersoftware und gut jeder Dritte vertraut seinem Steuerberater. Für 2008 hat dafür knapp jeder Zweite, der seine Steuererklärung abgegeben hat, als Belohnung einen erfreulichen Betrag vom Staat geerntet. Das ergab eine Umfrage des Marktforschungsinstituts forsa Gesellschaft für Sozialforschung und statistische Analysen im Auftrag von Softwareload, dem Download-Portal der Deutschen Telekom.
Steuererklärung für 2008 und die Prognose für 2009
Weit über die Hälfte der Befragten, nämlich 60 Prozent, gaben eine Steuererklärung für 2008 ab. Mit zehn Prozentpunkten Unterschied achten etwas mehr Männer als Frauen darauf, über die Steuer Geld zurück zu bekommen. Der Unterschied zwischen West und Ost beläuft sich auf sieben Prozent Vorsprung für den westlichen Teil des Landes. Drei Viertel aller Berufstätigen machten ihre Steuererklärung. Knapp die Hälfte derjenigen, die eine Steuererklärung abgegeben haben, freuten sich über Rückzahlungen: ein Viertel erhielt bis zu 500 Euro, 15 Prozent über 500 bis 1.500 Euro und sieben Prozent gar pralle Beträge über 1.500 Euro. Dieses Jahr sieht es ähnlich aus – mit steigender Tendenz: Gut 60 Prozent der deutschen Bürger ab 20 Jahre möchten auf das Geld nicht verzichten, das ihnen vom Staat zusteht; vier Fünftel aller Berufstätigen werden ihre Steuererklärung einreichen.


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Per Hand, Programm oder Beratung?
Rund jeder Zweite, der für 2009 voraussichtlich eine Steuererklärung abgibt, kümmert sich selbst darum. Zehn Prozent vertrauen auf Steuersoftware, 27 Prozent füllen ihre Unterlagen von Hand aus und der Rest, 14 Prozent, nutzt das ELSTER-Formular. Einen Steuerberater beauftragen gut ein Drittel der Befragten.

Erwartungen an eine Steuersoftware
Spezielle Steuerprogramme schenken Zeit, lüften das Dickicht der Steuergesetze und schlagen zudem weit günstiger zu Buche als ein Steuerberater. Welche Wünsche hegen Nutzer an eine solche Software, was erwarten Einsteiger? An erster Stelle rangiert ganz klar der Wunsch nach einer leicht verständlichen Hilfe-Funktion, die User bei der Hand nimmt und durchs Programm führt: 65 Prozent der Befragten legen großen Wert darauf. Dicht auf den Fersen folgt der Punkt Ersparnismöglichkeiten: 60 Prozent wünschen sich unbedingt konkrete Steuer-Tipps. Fast genauso wichtig erscheint vielen die Möglichkeit, via Software das Formular ans Finanzamt zu senden. Etwas mehr als die Hälfte halten Hilfestellung bei Betreuungskosten, Kinderfreibeträgen und der Eigenheimzulage für ausdrücklich relevant. 49 Prozent freuen sich über vorgefertigte Musterbriefe fürs Finanzamt. Ein gutes Viertel hegt weder Wünsche noch Vorstellungen zu Funktionen einer Steuersoftware, ein Großteil davon über 60.

Digitale Lotsen durch den Steuerdschungel
Steuerprogramme schöpfen ihr Medium Computer voll aus: Videos und zahlreiche detaillierte Erklärungen rauben selbst Ungeübten Berührungsängste und bilden Einsteiger zu Kennern weiter. Unbestechliche Prognosen teilen mit, wie hoch die Rück- oder Nachzahlung ausfällt. Auf Unstimmigkeiten oder das Ãœbersehen einzelner Punkte im Formular weist ein solches Programm automatisch hin – so entgeht dem Steuerzahler nichts. Selbstständige, die Umsatz- und Gewerbesteuer beachten müssen, vertrauen speziellen, etwas umfangreicheren Komplettpaketen; für relativ einfache Steuerfälle genügen Basispakete. Die Kosten der einzelnen Programme liegen zwischen zehn und 30 Euro.


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