Artikel-Schlagworte: „Finanzämter“
Die digitale Betriebsprüfung
Die digitale Betriebsprüfung ist ein Verfahren der Finanzämter, um die Buchhaltung direkt in der EDV eines Unternehmens zu prüfen. Die gesetzlichen Grundlagen wurden hierfür in den Grundsätzen zum Datenzugriff und zur Prüfbarkeit digitaler Unterlagen gelegt. Diese Grundsätze gelten seit dem 1.1.2002. Deshalb müssen Unternehmen ihre EDV so einrichten, dass Betriebsprüfer problemlos steuerrelevante Daten einsehen und auswerten können.
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Finanzämter wenden schärfere Regeln für umsatzsteuerliche Organschaft an
Unternehmen, die über sogenannte Organschaften ihre Umsatzsteuerbelastung optimieren, haben dringenden Handlungsbedarf. „Spätestens ab dem Jahr 2012 übernimmt auch die Finanzverwaltung die neue, verschärfte Position des Bundesfinanzhofes (BFH)“, warnt Steuerberater Otto Schöller von der Kanzlei Jakoby Dr. Baumhof in Rothenburg ob der Tauber. Das geht aus einem Schreiben des Bundesministeriums der Finanzen (BMF) vom 05. Juli 2011 hervor. Schöller: „Wer sich nicht bis Jahresende 2011 darauf einstellt, dem kann ab 2012 eine höhere Belastung bei der Umsatzsteuer drohen.“
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Langsam reift die Erkenntnis, dass sich Steuerehrlichkeit sogar lohnt
Lange Zeit hieß der Trend: Steuern sparen um jeden Preis. Das hat sich geändert, denn Politik, Finanzverwaltung und Gerichte haben den Steuerunehrlichen fest im Visier. „Langsam reift die Erkenntnis, dass sich Steuerehrlichkeit sogar lohnt“, betont Oliver Biernat, geschäftsführender Gesellschafter der Benefitax GmbH. Legale Wege, die Steuerlast zu minimieren, rücken daher immer mehr in den Vordergrund.
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Gebühren für verbindliche Auskünfte des Finanzamtes sind zulässig
„Seit 2006 gibt es die Möglichkeit, beim Finanzamt eine verbindliche Auskunft zu diffizilen Steuerfragen zu beantragen, und fast zeitgleich wurde auch eine Gebührenpflicht für solch eine verbindliche Auskunft eingeführt“, erläutert SH+C-Steuerberater Matthias Winkler. Die Gebühr richtet sich dabei entweder nach dem Gegenstandswert, also der Höhe der durch die Auskunft in Frage stehenden Steuern, oder nach dem Zeitaufwand, wenn sich der Gegenstandswert nicht vernünftig ermitteln lässt.
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Gebührenpflicht für verbindliche Auskünfte ist nicht verfassungswidrig
Urteil vom 30.03.11 I R 61/10
Beschluss vom 30.03.11 I B 136/10
Der Bundesfinanzhof (BFH) hat mit Urteil vom 30. März 2011 I R 61/10 entschieden, dass die gesetzliche Gebührenpflicht für die Bearbeitung von Anträgen auf verbindliche Auskünfte durch die Finanzämter (sog. Auskunftsgebühren) nicht gegen das Grundgesetz verstößt.
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Finanzämter geben verbindliche Auskünfte nur noch gegen eine Gebühr
(PA) Seit Inkrafttreten des Jahressteuergesetzes 2007 erteilen Finanzämter verbindliche Auskünfte nur noch gegen Gebühr. Angesichts der Komplexität des deutschen Steuersystems wurde über die Verfassungskonformität dieser Regelung jahrelang gestritten. Das Finanzgericht Münster befand sie in einer, im Folgenden von Steuerberater Jürgen-Dieter Körnig geschilderten, Entscheidung für verfassungskonform.
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Lange Bearbeitungszeiten in den Finanzämtern
Neue Westfälische (Bielefeld): Kommentar Lange Bearbeitungszeiten in den Finanzbehörden Aktenstau HUBERTUS GÄRTNER
Bielefeld (ots) - Wenn es um das leidige Thema Steuern geht, dann kann nahezu jeder spontan eine Geschichte erzählen. Die meisten handeln davon, dass man sich ungerecht behandelt oder gegängelt fühlt. Den Finanzbehörden schlägt regelmäßig viel Unmut entgegen.
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Bundesregierung plant Steuerentlastungen von insgesamt knapp 600 Mio. EUR jährlich
Sie will den Steuerdschungel lichten, um damit rund 4 Mrd. EUR Bürokratiekosten einzusparen. Das entsprechende Steuervereinfachungsgesetz 2011 soll zum 01.01.2012 in Kraft treten, eine Reihe von Maßnahmen jedoch schon rückwirkend ab dem Tag nach der Gesetzesverkündung, also noch im Laufe des Jahres 2011.
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Datenschutz: Befugnisse der Behörden deutlich beschränken
Mittelbayerische Zeitung: Leitartikel “Mittelbayerische Zeitung” (Regensburg) zu Datenschutz
Regensburg (ots) - Recht auf Daten - Weil Finanzämter und Sozialbehörden immer öfter die Kontendaten von Bürgern abfragen, hat kürzlich der Bundesdatenschutzbeauftragte Peter Schaar Alarm geschlagen.
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