Artikel-Schlagworte: „steuerfrei“

 

Vermehrung von Knorpelzellen zur Reimplantation beim Patienten als umsatzsteuerfreie Heilbehandlung

Urteil vom 29.06.11 XI R 52/07
Mit Urteil vom 29.06.11 XI R 52/07 hat der Bundesfinanzhof (BFH) entschieden, dass die Umsätze aus dem Herauslösen von Gelenkknorpelzellen aus dem einem Menschen entnommenen Knorpelmaterial und ihre anschließende Vermehrung zur Reimplantation zu therapeutischen Zwecken von der Umsatzsteuer befreit sind, wenn diese Tätigkeiten von Ärzten oder im Rahmen eines arztähnlichen Berufs ausgeübt werden.
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Leistungen der Altenhilfe eines gemeinnützigen Vereins im Rahmen des „betreuten Wohnens“ sind umsatzsteuerfrei

Urteil vom 08.06.11 XI R 22/09
Leistungen der Altenhilfe im Bereich des „betreuten Wohnens“, die von einem gemeinnützigen Verein der freien Wohlfahrtspflege gegenüber Senioren erbracht werden, sind von der Umsatzsteuer befreit.
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Zulagen für Abgeordnete sind rechtswidrig

Westdeutsche Zeitung: Die Zulagen für Abgeordnete sind rechtswidrig - Klare Regeln für den NRW-Landtag Ein Kommentar von Frank Uferkamp
Düsseldorf (ots) - Politiker und Geld - das ist eine höchst heikle und leider auch manchmal klebrige Geschichte. Nicht nur, aber eben auch wegen der Höhe ihrer Bezüge und den sogenannten Nebengeräuschen, vor allem der Altersvorsorge. Noch immer ist es so, dass politische Hinterbänkler in wenigen Jahren Pensionsansprüche erwerben können, für die zum Beispiel ein Maurer mehr als 100 Jahre arbeiten müsste. Da ist vieles aus dem Ruder gelaufen. Auch der Hinweis auf die noch viel höheren Managergehälter und -abfindungen hilft da nur bedingt, da es sich bei den Diäten um Steuergelder handelt.
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Private Pkw-Nutzung für Dienstfahrten

Die gestiegenen Kfz-Kosten und Benzinpreisen sorgen für finanzielle Einbußen bei Autofahrern. Umso ärgerlicher ist es, dass viele Steuerzahler für dienstliche Fahrten mit dem privaten Pkw nur 0,30 Euro je gefahrenen Kilometer steuerfrei erstattet bekommen.
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Keine höhere Besoldung für Bürgermeister und Landräte in Niedersachsen

Der Bund der Steuerzahler lehnt die vom Niedersächsischen Innenministerium vorgesehene Besoldungserhöhung für Bürgermeister und Landräte als ungerechtfertigt ab. Der Reform-Entwurf sieht eine Höherstufung aller Hauptverwaltungsämter um ein bis zwei Besoldungsstufen vor. Die daraus folgende jährliche Mehrbelastung der Kommunen wird insgesamt auf rund 1,8 Millionen Euro geschätzt, wobei allerdings zusätzliche Versorgungslasten unberücksichtigt bleiben.
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Steuertipps für Schüler- und Studenten

„Viele Schüler und Studenten gehen in den Ferien bzw. Semesterferien einer Berufstätigkeit nach. Im Zusammenhang mit einer solchen Tätigkeit entstehen Fragen hinsichtlich der Höhe der Abgaben. Wird der Ferienjob nur kurzfristig ausgeübt bleibt er unabhängig von der Höhe des Verdiens-tes komplett sozialabgabenfrei“, erklärt Erich Nöll, Geschäftsführer des Bundesverbandes der Lohnsteuerhilfevereine. Der besondere Vorteil einer kurzfristigen Beschäftigung liegt darin, dass weder der Arbeitnehmer noch der Arbeitgeber Sozialabgaben zahlen muss.
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Das Finanzgericht Hamburg hält § 8c Körperschaftssteuergesetz für verfassungswidrig

Mit Beschluss vom 04.04.2011 (Aktenzeichen 2 K 33/10) hat das Finanzgericht Hamburg dem Bundesverfassungsgericht die Prüfung des § 8c Körperschaftssteuergesetz (KStG) zur Entscheidung vorgelegt. Der Zweite Senat des Finanzgerichts ist der Auffassung, dass die in § 8c KStG vorgesehene Versagung der Verlustverrechnung im Fall eines Gesellschafterwechsels gegen den im Grundgesetz verankerten Gleichheitssatz und das in ihm begründete Prinzip der Besteuerung nach der wirtschaftlichen Leistungsfähigkeit verstößt.
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Die wichtigsten möglichen Änderungen innerhalb des Steuervereinfachungsgesetzes 2011

„Am 9. Juni 2011 hat der Bundestag das Steuervereinfachungsgesetz 2011 beschlossen und an den Bundesrat überwiesen sowie gegenüber dem Regierungsentwurf noch zahlreiche Änderungen in das Gesetz aufgenommen“, erläutert SH+C-Steuerberater Ralf Ziegler.
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Maßnahmen zur Förderung der Energiewende

„Am 6. Juni 2011 hat die Bundesregierung gleich mehrere Maßnahmen zur Förderung der Energiewende beschlossen“, sagt SH+C Steuerberater Thomas Herrmann. Neben einer Änderung im Gesetz zur Errichtung eines Sondervermögens „Energie- und Klimafonds“, mit der dem Fonds zukünftig sämtliche Erlöse aus der Versteigerung von CO2-Emissionshandelszertifikaten zufließen, und einer geplanten Aufstockung der Mittel für das CO2-Gebäudesanierungsprogramm gehört dazu vor allem der Entwurf für ein Gesetz zur steuerlichen Förderung von energetischen Sanierungsmaßnahmen an Wohngebäuden.
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