Artikel-Schlagworte: „Buchführung“

 

Bilanzielle Behandlung von Pfandgeldern

Hat ein Getränkehändler einerseits an seinen Lieferanten Pfandgelder für die an ihn gelieferten Kästen und Flaschen gezahlt und andererseits von seinen Kunden Pfandgelder in gleicher Höhe vereinnahmt, so gleichen sich diese Vorgänge in der Regel bilanziell aus. Der Händler ist nur bei Vorliegen besonderer Umstände berechtigt, in seiner Bilanz insoweit ein Verlustgeschäft auszuweisen.

AO § 39, § 162 Abs. 1 Satz 1
EStG 1997 § 5 Abs. 1 Satz 1 und Abs. 4b, § 6
HGB § 252 Abs. 1 Nr. 4, § 266 Abs. 2 A. III. Nr. 6, § 266
Abs. 2 B. II. Nr. 4
Urteil vom 6. Oktober 2009 I R 36/07
Vorinstanz: FG Rheinland-Pfalz vom 17. Mai 2006 1 K 2003/03 (EFG 2007, 19)
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Buchführungspflicht maßgebliche Umsatzgrenze

Die für die Buchführungspflicht maßgebliche Umsatzgrenze i.S. des § 141 Abs. 1 Satz 1 Nr. 1 AO ist unter Einbeziehung der nicht umsatzsteuerbaren Auslandsumsätze zu ermitteln.

AO § 141 Abs. 1 Satz 1 Nr. 1
Urteil vom 7. Oktober 2009 II R 23/08
Vorinstanz: FG Berlin-Brandenburg vom 12. Dezember 2007 8 K 8132/07
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Buchhaltung für Freiberufler

(Berlin, 18.08.2009) Buchhaltung ist für viele Freiberufler ein rotes Tuch. Doch Buchhaltung muss weder schlimm noch schwierig sein. Im Gegenteil: Wer seine Buchhaltung im Griff hat, ist auch jederzeit gut darüber informiert, wie das Unternehmen läuft. Im Online-Workshop „Buchhaltung im Griff“ (akademie.de/direkt?pid=56422) bei akademie.de zeigt Constanze Hacke den Teilnehmern, wie sie ihre Buchhaltung dauerhaft und mit wachsender Leichtigkeit in den Griff bekommen.
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Neues Bilanzrecht nimmt Gestalt an – Vorschläge des DStV finden Eingang

Der Deutsche Steuerberaterverband e. V. (DStV) begrüßt den von der Bundesregierung veröffentlichten Entwurf eines Gesetzes zur Modernisierung des Bilanzrechts (BilMoG). Der Entwurf beinhaltet den größten Teil der Vorschläge, die der DStV und die Bundessteuerberaterkammer dem Bundesjustizministerium bereits im Herbst 2004 unterbreitet hatten. In erster Linie geht es dabei um die Reduzierung von Wahlrechten und die Abschaffung der so genannten umgekehrten Maßgeblichkeit. Letztere ist dafür verantwortlich, dass steuerrechtliche Wertansätze in die Handelsbilanz einfließen und so deren Aussagekraft herabsetzen.
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Überschuss-Rechnung / Einnahmen-Überschussrechner für Freiberufler

Manchmal hat Vater Staat ein Einsehen und macht es dem Steuerzahler einfach: So können Freiberufler und Selbstständige, die im Geschäftsjahr 2007 weniger als 500.000 Euro Umsatz machen, auf die doppelte Buchführung inkl. Bilanz verzichten und statt dessen die Einnahmen-Überschuss-Rechnung (EÜR) nutzen. Mit WISO EÜR & Kasse 2007 bietet Buhl Data Service jetzt einen besonders einfachen Weg, um das EÜR-Verfahren zu nutzen.
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Erhöhung der Umsatzsteuer in 2007

Die Erhöhung des allgemeinen Umsatzsteuersatzes von 16 auf 19 Prozent tritt zwar erst zum 1. Januar 2007 in Kraft, doch Steuerberater weisen spätestens jetzt ihre mittelständischen Mandanten auf den Umstellungsaufwand beispielsweise in der Finanzbuchführung hin. Insbesondere die technischen Vorbereitungen sollten bereits vor dem Jahreswechsel angegangen werden.
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Steuerformular “Anlage EÜR” Einkommensteuererklärung

Freiberufler, Kleinunternehmer, Land- und Forstwirte und Arbeitnehmer mit selbstständiger Nebentätigkeit, die ihren Gewinn durch Gegenüberstellung von Einnahmen und Ausgaben nach § 4 Abs. 3 EStG ermitteln, müssen für das Jahr 2005 erstmals das neue Steuerformular “Anlage EÜR” ausfüllen und ihrer Einkommensteuererklärung beilegen.
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