| Markus Henn von Attac und dem internationalen Tax Justice Network (TJN) ergänzte: “Der automatische Informationsaustausch der EU ist inzwischen weltweit Vorbild. Im letzten November forderte zum Beispiel Indiens Premierminister Singh, dass der automatische Informationsaustausch die neue Richtschnur für Steuertransparenz sein soll. Selbst in der Schweiz mehren sich die Stimmen, die den automatischen Informationsaustausch nicht grundsätzlich ablehnen. Angesichts dessen mutet das geheimniskrämerische Deutsch-Schweizer Abkommen wie ein Anachronismus an.”
Inzwischen kommt auch von juristischer Seite Kritik am Steuerabkommen.
In einer umfassenden Analyse bezeichnete der renommierte Steuerstrafrechtsexperte Prof. Dr. Wolfgang Joecks das Abkommen als “verfassungswidrig” (Zeitschrift für Wirtschafts- und Steuerstrafrecht 12/2011, S. 441).
Das Kampagnenbündnis wird getragen vom Kampagnennetzwerk Campact, Tax Justice Network, Attac Deutschland, der Verdi-Fachgruppe Finanz- und Steuerverwaltung, der Initiative Vermögender für eine Vermögensabgabe, Medico International und dem Südwind-Institut.
Den Online-Appell der Kampagne haben inzwischen schon über 84.000 Menschen unterzeichnet (www.campact.de/steuer/sn1/signer oder www.attac.de/aktuell/steuerflucht/online-aktion).
Pressekontakte:
Christoph Bautz, Campact, bautz@campact.de, mobil: 0163 - 595 75 93
Markus Henn, Attac Deutschland / Tax Justice Network, markus.henn@weed-online.org, mobil: 0176 3763 0916
Frauke Distelrath
Pressesprecherin Attac Deutschland
Post: Münchener Str. 48, 60329 Frankfurt/M
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