Spritpreisrekord und Pendlerpauschale


 


Bielefeld (ots) – Die Rekordpreise an der Zapfsäule lassen nach dem ersten Entsetzen die Rufe nach einer Anhebung der Pendlerpauschale laut werden. Fällt die Tankrechnung scheinbar Woche für Woche höher aus, ist der Wunsch nach einer zumindest kleinen Kompensation nur allzu verständlich.



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Viel mehr ist die Pendlerpauschale auch heute schon nicht. Am Ende schrumpft der Kilometersatz für den Steuerbürger von 30 auf mickrige fünf Cent zusammen. Und die kommen beim Berufspendler nur extra an, wenn er die Werbungskostenpauschale von 1000 Euro überhaupt übertrifft. Unternehmen dagegen können jeden Cent geltend machen. Der Staat ist der große Preistreiber an der Tankstelle. Selbst Mineralöl- und Ökosteuer werden – nicht unumstritten – mit Mehrwertsteuer belastet. Ob der Staatsverschuldung ist eine Senkung der Spritabgaben illusorisch.
Weil der Staat aber an jedem Cent, den Autofahrer mehr bezahlen, kräftig verdient, kommt dies der kalten Progression gleich. Eine höhere Pendlerpauschale wäre ein wichtiges Signal für Arbeitnehmer, von denen immer mehr Mobilität und Flexibilität verlangt wird.

Pressekontakt:
Westfalen-Blatt
Nachrichtenleiter
Andreas Kolesch
Telefon: 0521 – 585261






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