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	<title>Kommentare zu: Entfernungspauschale</title>
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	<description>Steuertipps - Steuern sparen - Steuernews - Steuerhilfe</description>
	<pubDate>Fri, 10 Feb 2012 20:12:35 +0000</pubDate>
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		<title>Von: Neue OZ</title>
		<link>http://www.steuer-insel.de/index.php/entfernungspauschale/#comment-227</link>
		<dc:creator>Neue OZ</dc:creator>
		<pubDate>Tue, 09 Dec 2008 21:11:37 +0000</pubDate>
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		<description>Ohrfeige aus Karlsruhe - Millionen Pendler, die jetzt Geld vom Finanzamt zur&uuml;ckerstattet bekommen, d&uuml;rfen sich freuen. Positiv auch, dass sich das Bundesverfassungsgericht wieder einmal als wachsamer H&uuml;ter des Grundgesetzes bew&auml;hrt hat. Dies st&auml;rkt das Vertrauen in die Demokratie, was angesichts der h&auml;ufigen Schlampigkeit des Gesetzgebers immer wichtiger wird.
 Offenkundig fehlen in manchen Ministerien das Wissen und das sichere Gesp&uuml;r f&uuml;r das rechtlich und ethisch Zul&auml;ssige. Viel zu oft m&uuml;ssen die Karlsruher Richter deshalb korrigierend eingreifen. Man erinnere sich nur an die j&uuml;ngsten Urteile zu Auslandseins&auml;tzen der Bundeswehr, zu Online-Durchsuchungen oder zur Erbschaftsteuer. Auch die alte Form der Pendlerpauschale wurde nach der Devise abgeschafft: Willk&uuml;r hin oder her, es z&auml;hlt allein der politische Wille der M&auml;chtigen. Dieser Stil ist eine Mischung aus Unf&auml;higkeit und Arroganz. Er passt in einen Obrigkeitsstaat, aber nicht zu einer Demokratie des 21. Jahrhunderts.
 Da n&uuml;tzt es auch nichts, wenn Kanzlerin Merkel und Finanzminister Steinbr&uuml;ck das Urteil nun flugs in ein Konjunkturprogramm umm&uuml;nzen wollen. Im Gegenteil, solche Propagandatricks verst&auml;rken nur den Negativeindruck. Denn jedem B&uuml;rger ist klar: Steuerentlastungen sind Aufgabe der Regierung, nicht des Verfassungsgerichts.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Ohrfeige aus Karlsruhe - Millionen Pendler, die jetzt Geld vom Finanzamt zur&uuml;ckerstattet bekommen, d&uuml;rfen sich freuen. Positiv auch, dass sich das Bundesverfassungsgericht wieder einmal als wachsamer H&uuml;ter des Grundgesetzes bew&auml;hrt hat. Dies st&auml;rkt das Vertrauen in die Demokratie, was angesichts der h&auml;ufigen Schlampigkeit des Gesetzgebers immer wichtiger wird.<br />
 Offenkundig fehlen in manchen Ministerien das Wissen und das sichere Gesp&uuml;r f&uuml;r das rechtlich und ethisch Zul&auml;ssige. Viel zu oft m&uuml;ssen die Karlsruher Richter deshalb korrigierend eingreifen. Man erinnere sich nur an die j&uuml;ngsten Urteile zu Auslandseins&auml;tzen der Bundeswehr, zu Online-Durchsuchungen oder zur Erbschaftsteuer. Auch die alte Form der Pendlerpauschale wurde nach der Devise abgeschafft: Willk&uuml;r hin oder her, es z&auml;hlt allein der politische Wille der M&auml;chtigen. Dieser Stil ist eine Mischung aus Unf&auml;higkeit und Arroganz. Er passt in einen Obrigkeitsstaat, aber nicht zu einer Demokratie des 21. Jahrhunderts.<br />
 Da n&uuml;tzt es auch nichts, wenn Kanzlerin Merkel und Finanzminister Steinbr&uuml;ck das Urteil nun flugs in ein Konjunkturprogramm umm&uuml;nzen wollen. Im Gegenteil, solche Propagandatricks verst&auml;rken nur den Negativeindruck. Denn jedem B&uuml;rger ist klar: Steuerentlastungen sind Aufgabe der Regierung, nicht des Verfassungsgerichts.</p>
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		<title>Von: WAZ</title>
		<link>http://www.steuer-insel.de/index.php/entfernungspauschale/#comment-226</link>
		<dc:creator>WAZ</dc:creator>
		<pubDate>Tue, 09 Dec 2008 21:04:29 +0000</pubDate>
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		<description>Essen (ots) - SPD-Fraktionsvize Ulrich Kelber hat sich daf&uuml;r ausgesprochen, bei einer Neuregelung der Pendlerpauschale das alte Verfahren aufzugeben. Das bestehende Modell beg&uuml;nstige gutverdienende Vielfahrer, weil die steuerliche Entlastung bei hohem Steuersatz besonders stark sei. Stattdessen solle es eine Gutschrift des Staates f&uuml;r die Pendler je Kilometer Entfernung vom Arbeitsort geben, unabh&auml;ngig vom individuellen Steuersatz: "Jeder Pendler sollte k&uuml;nftig das gleiche Geld erhalten, das w&auml;re eine massive Entlastung f&uuml;r die Menschen mit niedrigem und mittlerem Einkommen ", sagte Kelber der in Essen erscheinenden Westdeutschen Allgemeinen Zeitung (Mittwochausgabe).</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Essen (ots) - SPD-Fraktionsvize Ulrich Kelber hat sich daf&uuml;r ausgesprochen, bei einer Neuregelung der Pendlerpauschale das alte Verfahren aufzugeben. Das bestehende Modell beg&uuml;nstige gutverdienende Vielfahrer, weil die steuerliche Entlastung bei hohem Steuersatz besonders stark sei. Stattdessen solle es eine Gutschrift des Staates f&uuml;r die Pendler je Kilometer Entfernung vom Arbeitsort geben, unabh&auml;ngig vom individuellen Steuersatz: &#8220;Jeder Pendler sollte k&uuml;nftig das gleiche Geld erhalten, das w&auml;re eine massive Entlastung f&uuml;r die Menschen mit niedrigem und mittlerem Einkommen &#8220;, sagte Kelber der in Essen erscheinenden Westdeutschen Allgemeinen Zeitung (Mittwochausgabe).</p>
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		<title>Von: Rhein-Neckar-Zeitung</title>
		<link>http://www.steuer-insel.de/index.php/entfernungspauschale/#comment-225</link>
		<dc:creator>Rhein-Neckar-Zeitung</dc:creator>
		<pubDate>Tue, 09 Dec 2008 21:01:09 +0000</pubDate>
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		<description>Heidelberg (ots) - Vermutlich  hatten Angela Merkel und Peer Steinbr&uuml;ck das drohende Karlsruher "Konsumst&uuml;tzungsprogramm" schon im Hinterkopf, als sie sich in den letzten Wochen gegen einen steuerlichen Geldsegen stemmten. Dass die Zweiklassen-Pendlerpauschale nie die H&uuml;rde  nehmen w&uuml;rde, war allen klar - bis auf den Finanzminister. Was dann auch noch die Frage aufwirft, wo seine Hausjuristen  Rechtskunde gelernt haben. Mit der verweigerten Wiedereinf&uuml;hrung der Pauschale im Vorfeld der Bayern-Wahl  hat sich  Merkel zudem dauerhaft den Zorn  der CSU zugezogen. Dabei h&auml;tte sie dieses Entgegenkommen keinen Cent gekostet. Hinterher ist man  schlauer. Die Karlsruher Entscheidung, die den B&uuml;rgern  7,5 Milliarden zur&uuml;ckgibt,  kann allerdings von der Koalition  jetzt nicht in einen Beweis eigenen    Handelns umgewidmet werden. Sie  ist nur beim Taschendiebstahl ertappt worden und muss den Schaden begleichen. Oder anders: Die Wiedereinsetzung der alten Pendlerpauschale nimmt von der Kanzlerin kein bisschen  den Druck, mehr antizyklisches Krisenmanagement zu betreiben.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Heidelberg (ots) - Vermutlich  hatten Angela Merkel und Peer Steinbr&uuml;ck das drohende Karlsruher &#8220;Konsumst&uuml;tzungsprogramm&#8221; schon im Hinterkopf, als sie sich in den letzten Wochen gegen einen steuerlichen Geldsegen stemmten. Dass die Zweiklassen-Pendlerpauschale nie die H&uuml;rde  nehmen w&uuml;rde, war allen klar - bis auf den Finanzminister. Was dann auch noch die Frage aufwirft, wo seine Hausjuristen  Rechtskunde gelernt haben. Mit der verweigerten Wiedereinf&uuml;hrung der Pauschale im Vorfeld der Bayern-Wahl  hat sich  Merkel zudem dauerhaft den Zorn  der CSU zugezogen. Dabei h&auml;tte sie dieses Entgegenkommen keinen Cent gekostet. Hinterher ist man  schlauer. Die Karlsruher Entscheidung, die den B&uuml;rgern  7,5 Milliarden zur&uuml;ckgibt,  kann allerdings von der Koalition  jetzt nicht in einen Beweis eigenen    Handelns umgewidmet werden. Sie  ist nur beim Taschendiebstahl ertappt worden und muss den Schaden begleichen. Oder anders: Die Wiedereinsetzung der alten Pendlerpauschale nimmt von der Kanzlerin kein bisschen  den Druck, mehr antizyklisches Krisenmanagement zu betreiben.</p>
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